Wohnberechtigungsschein Berlin

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Besitzer von Häusern, die Wohnungen vermieten, welche durch einer öffentlichen Förderung errichtet wurden, dürfen selbige alleinig zu einem festgelegten M2-gebühr vermieten. Dieses Wohnungen sind dadurch günstiger als herkömmliche Wohnungen – dürfen aber nur an Personen vermietet werden die entsprechenden Bedarf haben: Menschen mit einem sehr geringen oder garkeinem Einkommen. Sofern hierbei gewisse Bedingungen erfüllt werden, erhalten diese Personen einen Wohnberechtigungsschein für Berlin, mit dem sie berechtigt sind, eine solche geförderte (Sozial-) Mietwohnung zu beziehen.

Schilderung des Wohnberechtigungsscheins

Im Allgemeinen wird bei dieser Beantragung zwischen dem gezielten und dem allgemeinen Wohnberechtigungsschein unterschieden. Jener gezielte Wohnberechtigungsschein in Berlin wird lediglich für eine bestimmte Sozialwohnung erteilt, die sich innerhalb der Gemeindeverwaltung befindet. Der allgemeine Wohnberechtigungsschein hingegen ist prinzipiell national gültig, sodass sich der Wohnungssuchende gewissermaßen allerorten um eine entsprechende Bleibe bewerben kann. Doch wird der Wohnberechtigungsschein Berlin nur auf Antragstellung des Wohnungssuchenden für die Dauer von zwölf Monaten erteilt. Dabei sind grundsätzlich dessen Verhältnisse zum Zeitpunkt der Antragstellung von Bedeutung.

Grundvoraussetzungen für den Wohnberechtigungsschein Berlin

Ein Wohnberechtigungsschein Berlin wird gewöhnlich für eine wohnungssuchende Person und deren Haushaltsangehörige ausgestellt. Zu diesen zählen in keinster Weise einzig Ehegatten und Kinder, sondern auch bestimmte andere Personen, mithilfe denen der Antragsteller in einer Wohn- oder Wirtschaftsgemeinschaft lebt. Der Erhalt eines Wohnberechtigungscheines (oder auch “B-Schein” genannt) ist natürlich an Regelungen geknüpft. Vorraussetzung ist es z.B., dass der Wohnungssuchende in der Lage ist, für eine längere Zeit den Haushalt zu führen. Zudem muss der/die Antragsteller/in volljährig sein oder das Einverständis des gesetzlichen Vertreters muss vorliegen.

Auch darf die gesamten Einnahmen des Haushalts die maßgebenden Einkommensgrenzen auf keinen Fall überschreiten. Wobei ebendiese Grenzen vonseiten jener jeweiligen Wohnstatt abhängen – im Sinne jener gemischten Einwohnerstrukturen gelten für das Beziehen geförderter Sozialbehausungen keine gleichen Einkommensgrenzen. Ebenfalls können ausländische Wohnungssuchende einen Wohnberechtigungsschein für Berlin beantragen. Doch sollen sich diese Antragsteller dauerhaft in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten des Weiteren in Besitz einer Aufenthaltsgenehmigung von wenigstens 24 Monaten sein. Einen rechtlichen Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein für Berlin haben Asylbewerber jedoch nicht.

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